Schlagwort: Bobath


16.01.2020

Behandlung des Kiefergelenks mit manualtherapeutischen und fazilitierenden Techniken

Kursziel:
Nach dem Kurs können Sie Funktionseinschränkungen im Kausystem befunden und behandeln. Dazu erlernen Sie
manualtherapeutische und fazilitierende Maßnahmen, um das neurophysiologische Zusammenspiel von aktiven und
passiven Strukturen wieder herzustellen.

Lernziel:
Sie wiederholen die Anatomie und Biomechanik des Kiefergelenks und vertiefen die neurophysiologischen
Zusammenhänge. Vor diesem Hintergrund verstehen Sie Schmerz und Pathologien im Kiefergelenk und sind fähig zu einer
systematischen Befundung und präzisen Differentialdiagnose. Sie verfügen über die theoretischen und praktischen
Kenntnisse, sowohl manualtherapeutische als auch fazilitierende Maßnahmen zur Behandlung einzusetzen.

Hintergrund:
Der Kurs ist darauf konzipiert, das Wissen und die Methoden der MT und PNF zu einem schlüssigen und umfassenden
Behandlungskonzept zu integrieren. Der Kurs stellt daher auch einen optimalen Einstieg in das neue Fachgebiet der Neuro-
Orthopädie dar und bereitet Sie darauf vor, weiterführende Kurse in diesem Bereich zu belegen. Ziel ist zudem, das
zahnärztliche Tun für die Teilnehmer transparenter zu machen, um Berührungsängste abzubauen und die Teilnehmer zu
ermutigen, mit Zahnärzten in Kontakt zu treten, da diese sich erfahrungsgemäß freuen, mit einem Physiotherapeuten
zusammenarbeiten zu können. Auf der anderen Seite ist es auch für Physiotherapeuten sehr lukrativ, einen Zahnarzt mit
Kiefergelenkserfahrung an der Hand zu haben, da die zahnärztliche Rezeptierung nicht budgetiert ist.

Lehrplan:
– Anatomie Kiefergelenk: Knochen, Muskeln, Knorpel, Bänder, Kondylen
– Biomechanik: Phasen und beteiligte Muskulatur der Mundöffnung und -schließung
– Neurophysiologie: Propriozeption, Reflexaktivität, Reziproke Innervation, N. trigeminus und höhere Zentren
– Pathologische Prozesse: Schmerz
– Befunderhebung und Differentialdiagnostik
– Passive und aktive Behandlungsmaßnahmen

Lehrmaterial:
Sie erhalten ein ausführliches Skript.

Dozent/in:
Marco Scheuring
Physiotherapeut

13.01.2020

Bobath-Konzept – Grundkurs in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen

INFORMATIONEN:
Das Bobath-Konzept bietet einen problemlösungsorientierten Zugang zur Befunderhebung und Behandlung von Menschen mit Störungen von Funktionsfähigkeit, Bewegung und Haltungskontrolle aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung des zentralen Nervensystems. Die Basis bildet das Verbessern von strukturellen und funktionellen Voraussetzungen, insbesondere der Haltungskontrolle und der selektiven Bewegungen mittels unterschiedlicher Fazilitationstechniken. Ausgangpunkt für eine aktivitätsbezogene Behandlung sind die persönlichen Ziele und Bedürfnisse der betroffenen Person.
Dieser Zugang zur Rehabilitation von Erwachsenen mit Gesundheitsstörungen des zentralen Nervensystems gründet sich auf der Arbeit von Berta und Karel Bobath und wurde über die letzten 70 Jahre stetig weiterentwickelt.
Die heutige Basis für das Bobath-Konzept bilden das aktuelle Wissen aus den Neurowissenschaften, insbesondere aus den Gebieten der motorischen Kontrolle und des motorischen Lernens, der neuralen und muskulären Plastizität sowie der Biomechanik. Im Weiteren gründet das Konzept auch auf Erfahrungen von klinischen Expertinnen und Experten sowie den Bedürfnissen und Erwartungen der Patienten.
In der klinischen Anwendung des Bobath-Konzepts ist eine transprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Therapeuten, Ärzten, Pflegefachpersonen und anderen Gesundheitsfachleuten mit den Betroffenen und deren Angehörigen essentiell.
Neben Referaten zu theoretischen Themen gehören die Patienten Behandlungen in Zweierteams sowie Behandlungsdemonstrationen durch den Kursleiter zu den wichtigsten Kursinhalten.
Zum Austausch von Unterlagen und zum Ablegen der Projektarbeit nutzen Sie eine eigens eingerichtete elektronische Plattform. Auf dieser Plattform stehen neben dem Unterrichtsskript jederzeit sämtliche Kursunterlagen und weiteres Material wie Studien, Merkblätter und Assessmentformulare etc. zur Verfügung.

INHALTE:

  • Allgemeine Themen:
    •Annahmen, Prinzipien und Entwicklung des Bobath-Konzeptes
  • Befundaufnahme und Clinical Reasoning
    • Assessments und Outcome-Tests
    • Dokumentation
    • Evidence Based Practice (EBP)
  • Theorie:
    • ICF und deren Bedeutung für Befund, Behandlung und Dokumentation
    • Neuroanatomie, Neurophysiologie und Neuroplastizität nach aktuellen bewegungswissenschaftlichen Erkenntnissen
    • Plus- und Minus-Symptome des Upper Motor Neuron Syndroms (UMNS)
    • Spastik: Aktuelle Kenntnisse über Ätiologie und Behandlung
    • Reduziertes Störungsbewusstsein
  • Theorie-Praxis:
    • Analyse und Fazilitation von normaler Haltung und Bewegung
    • Fazilitieren von Gehen, Stehen, Positionsveränderungen und Reichen-Greifen-Handeln
    • Motorisches Lernen und motorische Kontrolle
    • Balance – posturale Kontrolle – Gleichgewicht
    • Eigentraining
    • Menschen mit «Wahrnehmungsproblemen»
    • Neglect
    • Patientinnen und Patienten mit Pusher-Syndrom
    • Einführung in die oro-faziale Therapie
    • Subluxierte Schulter und Schulterschmerzen
    • Kollegiales Feedback und kollegiale Beratung
  • Patienten Behandlungen:
    • Patienten-Behandlungen in Zweierteams
    • Behandlungsdemonstrationen durch den Kursleiter
  • Projektarbeit und Lernzielkontrollen
    • Projektarbeit zwischen den zwei Kursteilen
    • Lernzielkontrollen im Kurs

VORAUSSETZUNGEN:

Abgeschlossene Ausbildung als PhysiotherapeutIn oder ErgotherapeutIn (Logopäden und Ärzte nach Absprache mit der Kursleitung)
Nachweis über ein Jahr Vollzeitbeschäftigung als PhysiotherapeutIn nach staatlicher Anerkennung

ABSCHLUSS:

Anerkanntes IBITA Zertifikat nach erfolgreichem Abschluss

 

 

 

07.09.2019

Handaktivität und Feinmotorik – Funktionelle Behandlung

Verbessern der Handaktivität und Feinmotorik durch das Behandeln funktioneller Zusammenhänge
„Unser Leben in die Hand nehmen“ – Diese und andere Redewendungen zeigen wie wichtig unsere Hände sind. Mit unseren Händen begreifen und ergreifen wir unsere Umwelt. Mit unserer Gestik wirken wir auf unsere Mitmenschen. Störungen schränken ein, belasten die Psyche und mindern die Lebensqualität.

Der Kurs zeigt in Theorie und viel Praxis die funktionellen Zusammenhänge zwischen den Rippen, der Schulter und der Hand. Gezielte Behandlungsmöglichkeiten werden praktisch erlernt. Diese helfen Patienten aus den Fachgebieten der Neurologie (Schlaganfall, MS, SHT, ect.), der Orthopädie (Schulterproblematiken, Karpaltunnelsyndrom u. a.) und der Chirurgie (Schulter- und Handop´s) effektiver zu behandeln.

Kursinhalte:

Funktionelle Anatomie der Rippen
Funktionelle Anatomie der Hand
Myofasziale und funktionelle Zusammenhänge zwischen Rippen und Händen
Verständnis für die Auswirkungen von Kompensationsstrategien auf die Anbindung der oberen Extremität und die Handfunktion erweitern
Selbstwahrnehmung von Bewegungsabläufen
Praktische Arbeit mit Fazilitation und Übungsinhalten für Rippen, Schulter und Hand

23.02.2019

Handaktivität und Feinmotorik – funktionelle Behandlung

Verbessern der Handaktivität und Feinmotorik durch das Behandeln funktioneller Zusammenhänge
„Unser Leben in die Hand nehmen“ – Diese und andere Redewendungen zeigen wie wichtig unsere Hände sind. Mit unseren Händen begreifen und ergreifen wir unsere Umwelt. Mit unserer Gestik wirken wir auf unsere Mitmenschen. Störungen schränken ein, belasten die Psyche und mindern die Lebensqualität.

Der Kurs zeigt in Theorie und viel Praxis die funktionellen Zusammenhänge zwischen den Rippen, der Schulter und der Hand. Gezielte Behandlungsmöglichkeiten werden praktisch erlernt. Diese helfen Patienten aus den Fachgebieten der Neurologie (Schlaganfall, MS, SHT, ect.), der Orthopädie (Schulterproblematiken, Karpaltunnelsyndrom u. a.) und der Chirurgie (Schulter- und Handop´s) effektiver zu behandeln.

Kursinhalte:

  • Funktionelle Anatomie der Rippen
  • Funktionelle Anatomie der Hand
  • Myofasziale und funktionelle Zusammenhänge zwischen Rippen und Händen
  • Verständnis für die Auswirkungen von Kompensationsstrategien auf die Anbindung der oberen Extremität und die Handfunktion erweitern
  • Selbstwahrnehmung von Bewegungsabläufen
  • Praktische Arbeit mit Fazilitation und Übungsinhalten für Rippen, Schulter und Hand